… betreut im Wohnheim Wisstanne in Wolhusen die Behinderten. Der EA hat sie an ihrem Arbeitsplatz am Mittagstisch besucht.
11.32 Uhr: Yvonne Baumann und Irma Hofstetter sitzen an einem Tisch und reden miteinander. Die eine kichert, die andere lacht. Beide halten Farbtstifte in den Händen und malen bunte Figuren auf ihre Blätter. Irma Hofstetter malt sehr gerne. Sie ist stolz auf ihre Zeichnungen, die sie meistens verschenkt. Es riecht nach Käse.
11.43 Uhr: Ein Mitarbeiter deckt den Tisch. Bei den meisten braucht es keine rutschfeste Unterlage für den Teller. Wie ein Kragen sieht er aus, der Trichter der an einem Teller eines einzelnen Behinderten befestigt wird. Und auch der dazugehörige Löffel mit einem grossen Bogen ist für spezielle Anforderungen gemacht.
«Ich wählte diesen Beruf, weil ich den Kontakt mit Menschen liebe. Ich bin auch in meiner Freizeit ganz selten alleine», sagt die 19-jährige Yvonne Theiler. Zudem stellten sich ihr die Aufgaben, je nach Laune der Bewohner, jeden Tag anders. «Ich finde es schön, die Behinderten in ihrem Alltag im Wohnheim zu begleiten.» Zu ihren Aufgaben gehört natürlich nicht nur die Betreuung am Mittagstisch. Auch die Morgenpflege, Kochen, Putzen, die Freizeitgestaltung und die Angehörigenarbeit gehören zu ihren Tätigkeiten. Und jetzt am Mittagstisch organisiert sie das Aufräumen.
11.51 Uhr: Ein Bewohner im Rollstuhl wird zum Tisch gefahren. Er darf seine Lieblingstasse auswählen und selber vom Wagen nehmen. Yvonne Baumann unterhält sich mit Yvonne Theiler über den ins Wasser gefallenen Ausflug ins Fontanne-Pintli. Yvonne Baumann wird vom Mitarbeiter geneckt. Alle lachen.
Käsekuchen, Nudelsalat und grüner Salat mit Kichererbsen werden heute aufgetischt. Auf einem kleinen Servierwagen wird das Mahl ins Esszimmer gefahren. Ob sich die Bewohner auch beim Kochen beteiligen? Yvonne Theiler: «Ja, je nach Fähigkeiten binden wir die Behinderten in den Alltag ein. Da die Bewohner aber Ferien haben, war heute niemand für den Küchendienst eingeteilt und die Köchin war auf sich gestellt.»
11.56 Uhr: Das Essen steht bereit. Die Teller werden gefüllt. Die Wenigsten brauchen beim Essen Hilfe. Bewohnerin Yvonne Baumann erhält von Yvonne Theiler die Schaufel, um sich vom Backblech selbst ein Stück Käsekuchen zu nehmen. Auch Irma Hofstetter wählt ein Stück und kehrt wieder zu ihrem Essensplatz am Tisch zurück. Dann wird es für einen Moment ruhig.
12.13 Uhr: «Heute wird es regnen!», sagt Yvonne Baumann plötzlich. «Wieso weisst Du das?», fragt Irma Hofstetter. «Ich weiss es einfach. Ich spüre es in meinem Handgelenk. Und heute wird es regnen.»
12.25 Uhr: Yvonne Theiler schneidet einer Bewohnerin die Nudeln. «Möchtest Du noch ein Glas Sirup?» Die Bewohnerin nickt. Yvonne Theiler riecht am Sirup «so süss!» und schenkt ein. «Das ging aber schnell!», kommentiert sie, als sie sieht, wie schnell das Glas leer getrunken wurde. Einige Teller sind bereits leer. Alle warten auf Yvonne Baumann. Sie kaut gemächlich weiter. Draussen beginnt es zu regnen.
Rund 1110 Zuschauer verfolgten am Sonntag in Schachen, wie der Nachwuchs des Entlebucher Schwingerverbands am Luzerner Kantonalen Nachwuchsschwinget gross auftrumpfte und nicht nur sechs der zehn möglichen Schlussgangteilnehmer stellte, sondern vier der fünf Kategoriensiege eroberte. Einzig in der Kategorie der Ältesten siegte mit Sven Schurtenberger aus Nottwil kein Entlebucher.
Die Escholzmatter Korbballerinnen gewann am Samstag ein Spiel, vier Punkte mussten jedoch an die Medaillenanwärterinnen abgegeben werden. Mit dem Sieg gegen Willisau sicherten sich der STV Escholzmatt jedoch bereits den Ligaerhalt.
Nach erfolgreichen Konzerten vor fünf Jahren, geboten von den Geschwistern Unternährer und Margrit Schenker, wurde vermehrt nach einer CD verlangt. Diese ist nun produziert und wird am kommenden Wochenende vorgestellt.