Brigadier Erwin Dahinden gestorben

| Mo, 10. Dez. 2012

Nach kurzer Krankheit ist letzten Freitag im freiburgischen Villars-sur-Glâne im Alter von erst 55 Jahren Erwin Dahinden-Girod gestorben; er erlag einem aggressiven Krebsleiden.

Erwin Dahinden wuchs auf dem Bauernhof Kreien unterhalb Heiligkreuz auf. Nach der Matura studierte er in Freiburg und Genf Jurisprudenz, Publizistik und Kommunikationswissenschaft; 1990 doktorierte er im Völkerrecht.

Dahinden machte im Generalstab der Armee Karriere. Auf das Jahr 2006 ernannte ihn der Bundesrat zum Chef Internationale Beziehungen im Departementsbereich Verteidigung und beförderte ihn zum Brigadier. Als «Aussenminister der Armee» waren ihm unter anderem alle schweizerischen Militärattachés in rund 70 Ländern unterstellt. Dahinden selbst war oft international im Einsatz, sei es bei Verhandlungen, als Delegationsleiter, Militärbeobachter usw.

Erwin Dahinden, der als Student auch auf der Redaktion des Entlebucher Anzeigers gearbeitet hatte, blieb dem Entlebuch stets eng verbunden und war sehr vielseitig interessiert. Auch nach seinem Wegzug blieb er Mitglied verschiedener regionaler Vereine und verfasste zum 75-Jahr-Jubiläum der Offiziersgesellschaft Entlebuch das Buch «Für Freiheit und Eigenart». – Seiner Familie gilt unsere Anteilnahme.  [kü.]

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