Bundesrat verbietet Veranstaltungen ab 100 Personen

| Fr, 13. Mär. 2020

Der Bundesrat verlängert das Veranstaltungsverbot bis Ende April und weitet es aus. Ab sofort sind alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen ab 100 Personen verboten, wie Gesundheitsminister Alain Berset sagte.

Wenn ein überwiegendes öffentliches Interesse besteht, können die Kantone Ausnahmen gewähren. Veranstaltungen unterhalb dieser Teilnehmerzahl dürfen durchgeführt werden. Allerdings müssen Massnahmen zum Schutz der Anwesenden ergriffen werden. Dies gilt auch für Freizeitbetriebe wie Museen, Sportzentren, Schwimmbäder oder Skigebiete.

Restaurants, Bars und Diskotheken könnten offen bleiben, sagte Berset. Allerdings dürfen sich nicht mehr als 50 Personen in den Räumen aufhalten; das Personal inbegriffen. Die anwesenden Personen müssen sich an die Hygieneempfehlungen halten und Abstand halten können.

"Diese Massnahmen sind hart", sagte Berset. Aber sie seien nötig, damit die Bevölkerung und das Gesundheitssystem geschützt werden könnten. Dies funktioniere nur, wenn sich alle daran hielten.

Auf die Nutzung des öffentlichen Verkehrs soll möglichst verzichtet werden, sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Auch nicht dringliche Auslandreisen solle möglichst verzichtet werden.

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